Geistiger Mangel

Da der Mensch aus jedem Mangeldenken zu lernen hat, werden alle Menschen in manchen Gefühlsebenen einen Mangel verspüren. Es ist nicht als negativ zu bewerten, sondern als Chance sein Bewusstsein zu verändern, zu reifen und somit, mit dem Mangeldenken richtig umzugehen. Im richtigen Umgang mit den verschiedenen Mangelzuständen, liegt der Schlüssel zum Erfolg.
Aber kommen wir zuerst zur Beschreibung und auf die Ursachen des geistigen Mangeldenkens zurück.
Diese Menschen haben erkannt, dass in der materiellen Erfüllung von Wünschen keine innere Zufriedenheit entsteht. Sie haben ein „gesundes“ Selbstbewusstsein der Gesellschaft gegenüber entwickelt und setzen IHREN Wert nicht mit Materialismus gleich. Hier ist es der geistige Wert, der für die Erfahrungen sorgt.

Einen Mangel an Liebe und Zuneigung empfinden diese Menschen zuerst. Sie sind sehr sensibel und reagieren auf viele Kleinigkeiten oder interpretieren ihren Mangelzustand in die Worte des Gegenübers. Wenn sie die Liebe nicht unmittelbar verspüren, wird der Mangel immer mehr verstärkt und führt zu Unzufriedenheit und Rückzug. In diesen Momenten ist es für das Umfeld sehr schwer, diese Person zu verstehen oder diesen momentanen Mangelzustand gerecht zu werden. Es kann eine kurzzeitige Depression entstehen.
Auch der Gedanke einen Partner „der bestens passt“ zu finden, ist eine Ursache für einen Mangelzustand. Diese Menschen machen ihr Wohlergehen von anderen und von ihrem Umfeld abhängig, ähnlich einem materiell erzeugten Mangel. Wie oben beschrieben, können die „Liebesbekundungen“ des anderen nie den Mangel erfüllen. Auch hier ist es notwendig zu erkennen, dass die eigene Zufriedenheit die Lösung des Problems ist. Es gibt viele Möglichkeiten mit diesem Mangellernen umzugehen (Beispiel: Prasada Tagesseminar „Bedürfnisse der Liebe“). Eine weitere Möglichkeit ist das Aktivieren der Eigenliebe. Dies ist sehr schwer, da es über ein Leben meist hinausgeht. Eigenliebe in allen Situationen, bewusst zu leben erfordert ein permanentes Bewusstsein in Liebe, in allen Situationen des Lebens.

Nach dem Selbstwert (nicht mit Ego zu verwechseln) ist es notwendig, an sich und  an seiner Eigenliebe zu arbeiten. Hier werden die Menschen erkennen, dass es nur IN IHNEN liegt, die Zufriedenheit, Harmonie und somit die Liebe zu erfahren und keinerlei Mangelzustände erneut, in sich zu erwecken.

Die innere Zufriedenheit sollte niemals von der äußeren Welt abhängig gemacht werden, denn dies würde bedeuten, dass der Mensch die Göttlichkeit in sich selbst noch nicht erkannt hat. Es wird immer wieder ein Auf und Ab in den Gefühlen und Emotionen geben und immer wieder werden Mangelzustände „zum Leben erweckt“, wenn die äußere Situation nicht in Harmonie mit den Gefühlen ist. Aber genau aus diesen Situationen, lernen wir das Meiste über uns selbst.

Die Menschen benötigen keine „Suche nach sich selbst“ denn eine Suche danach, bedeutet, dass sich diese Menschen nicht ihrer selbst und ihrer wahren GEISTIGEN Werte bewusst sind. Deshalb ist „eine Suche“ eine unkorrekte Beschreibung. Es müsste ein „Erkennen seiner Selbst“ heißen.
Wir, die Wesenheiten allen Seins, wünschen allen Menschen die diesen Text aufmerksam lesen, dass ihnen klar wird, wer sie wirklich sind und somit erkennen, dass ein Mangel nur von den Menschen (von ihnen selbst) erzeugt wird. Aus unserer Sicht, leben die Menschen im Überfluss.
Öffnet eure Augen und Ohren für das, was ihr täglich überseht!
Erfreut euch an den vielen Kleinigkeiten!
Gebt den künstlich erschaffenen, offensichtlichen Situationen keine Möglichkeit einen Mangel in euch entstehen zu lassen!

Channeling vom 8.2.2011